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Regattasegeln

Regattasegeln ist ein Wettkampfsport, bei dem eine vorher abgestimmte Strecke von zwei oder mehr Booten zur selben Zeit befahren wird. Beim Segeln umfasst dieses eine sehr viel größere Bandbreite als bei anderen Sportarten üblich. Die Dauer eines Wettkampfes kann von Stunden bei Jollenregatten bis zu Monaten bei Hochseeregatten (zum Beispiel Volvo Ocean Race) betragen. In Jollenregatten werden meistens mehrere Wettfahrten in einer Regatta durchgeführt, die Einzelergebnisse werden nach einem vorgeschriebenen Verfahren zusammengefasst und der Gewinner so ermittelt. Regatten werden meist nach den Wettfahrtregeln der , des internationalen Segelverbandes, ausgetragen.´

 

Regattakurse

Fast alle Segelregatten wurden früher auf einem Dreieckskurs (ehemals „Olympisches Dreieck“, wird aber bei den Olympischen Spielen nicht mehr verwendet) ausgetragen, der mit Hilfe von drei Bojen ausgelegt wird.

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Bootsklassen

Kleinere Kielboote und Jollen sind meistens sogenannte „Einheitsklassen“ (oder One-Designs). Diese Boote haben identische Rümpfe, Masten und teilweise auch identische Segel und Großbäume und unterliegen strengen Beschränkungen in Bezug auf die Ausrüstung. Das alles ist in Klassenbestimmungen beschrieben und festgelegt. Somit wird sichergestellt, dass gleichwertige Boote gegeneinander segeln. Insbesondere bei Jollenregatten haben die Boote derselben Klasse oft ein gemeinsames Emblem als Erkennungszeichen im Segel.
Klassenbestimmungen basieren auf den allgemeinen Bauvorschriften der ISAF oder eines nationalen Verbandes. Es gibt geschlossene Klassenbestimmungen, in denen nur erlaubt ist, was dort beschrieben ist, und offene Klassenbestimmungen, wo alles erlaubt ist, was nicht verboten ist. Auf Meisterschaften findet z.B. bei Jollen meistens vor der Regatta eine Vermessung statt, in der die Konformität des einzelnen Bootes und seiner Ausrüstung mit den Bestimmungen seiner Klasse festgestellt wird. Während der Regatta kann kontrolliert werden, ob nichts ausgetauscht oder umgerüstet wurde. Dieses Verhalten würde Strafen nach sich ziehen, die die Gesamtplatzierung verschlechtern.

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Rahmenbedingungen

Vor einer Regatta wird meistens eine Ausschreibung einer Wettfahrt veröffentlicht, in der die speziellen Bedingungen der Regatta beschrieben sind. Beim Einschreiben kurz vor der Regatta erhalten die Segler meistens noch eine Segelanweisung, die z. B. die Kurse, spezielle Signale und Regeln festlegt.
Die Kosten zur Ausübung des Sports sind sehr unterschiedlich: Ein Team beim America's Cup braucht einen Millionenetat, um überhaupt teilnehmen zu können, während in Jollenklassen wie Laserklasse, Europe, SPLASH, 470, 420, Vaurien, Pirat, Optimist bereits mit normalen Mitteln internationale Erfolge zu erzielen sind. Neben den Kosten für das Boot, Versicherungen und Transport sind für Regatten Meldegelder zu zahlen.
Bei professionellen Hochseeregatten steht die Geschwindigkeit absolut im Vordergrund, was trotz aller Sicherheitsmaßnahmen bei Fehlern auch Lebensgefahr für die Besatzung bedeutet. Bei Jollenregatten, die sportlich nicht weniger anspruchsvoll sein müssen, besteht zwar auch immer eine gewisse Unfallgefahr, das Risiko ist aber doch deutlich geringer. Bei allen Regatten kann jederzeit das Tragen von Schwimmwesten durch die Wettfahrtleitung angeordnet werden (Setzen der Flagge Y), z. B. bei auffrischendem Wind/Seegang. Das Nichtbefolgen hat die Disqualifikation zur Folge